Das Licht der Dinge

Zeitgleich richten sie den Blick auf das weite Feld,
das sich bis zum Horizont erstreckt.
Was heute noch blüht ist der Dünger für morgen,
was wie Sterben aussieht,  nur Umwandlung,
Wie ein roter Faden schlängelt sie sich durch die Zeit.

Ihre Liebe gilt dem, was sich neu entwickelt. 

by Barbara Hauser  08.03.2017

Abgrenzung?

Der Schamane verglich den Menschen mit einer Kraftkugel, die rundum unendlich viele Saiten, vom Kopf zu den Füßen gespannt, auf ihrer Oberfläche hat. Das Bild dieser eiförmigen Harfe ist für das Erkennen unsrer Wahrnehmungen sehr einprägsam. Jeder Punkt auf jeder Saite sei ein Resonanzpunkt für eine andere Welterfahrung. Wir selbst entscheiden, an welcher Stelle wir unser momentanes Sein erfahren möchten. Er nannte diese Stelle unserer Wahrnehmung den Montagepunkt. Es ist unsere eigene Entscheidung, diesen Punkt willkürlich an die passende Abnahme-Empfangsstelle zu verschieben.

Weil mir das Bild so gut gefällt, hier ein Sing Sang zur Erinnerung:

Den Montagepunkt verschieben

Auf der vielsaitigen Kugel.
aller Schwingungsresonanzen
schafft dem Ganzen
neue Sicht.
Plötzlich kannst du alles lieben,
sei es Stille, sei es Trubel,
ist, als würdest du nur tanzen
in der Vielfalt in den Ganzen
voll im Licht

© CH 12/2007,