Das Licht der Dinge

Zeitgleich richten sie den Blick auf das weite Feld,
das sich bis zum Horizont erstreckt.
Was heute noch blüht ist der Dünger für morgen,
was wie Sterben aussieht,  nur Umwandlung,
Wie ein roter Faden schlängelt sie sich durch die Zeit.

Ihre Liebe gilt dem, was sich neu entwickelt. 

by Barbara Hauser  08.03.2017

Dem Gehirn ein wenig Ruhe geben, gerade jetzt, in der Coronazeit

Von Zeit zu Zeit nach innen lauschen …


Nicht mehr reden … denken … tun …
nichts mehr „wissen wollen“ … fassen …

sanft die Stille nur erhalten …
Hände öffnen … lauschen …
lassen …

Alles, was du hier erhältst
wird von selber überfließen –
nicht bedenkend festgehalten –
in das Leben sich ergießen.

Ein Gefäß sind leere Hände,
sind eine Schale dann im Sein.

Von Zeit zu Zeit nach innen lauschen…
erspüren … schweigen … stille sein.

© Barbara Hauser

Du hast deine Sprache verloren?

Die Stille ist eingekehrt.
Den Glauben, den du verloren,
der war vielleicht verkehrt?
Du musst etwas warten,
nicht klagen.
Die Liebe kann niemals vergehen.
Wie kannst du so etwas sagen.
Was echt ist bleibt immer bestehen.
Du hättest dein Leben verloren,
die Tränen und auch den Traum?

Dir wird etwas Neues geboren,
füllst damit den leeren Raum.

© Barbara M. Hauser

***

Wieder zurück …

Auf dem Weltmeer der Gedanken
treibend, wenn das Schiff gesunken,
findet man auf seiner Insel
den Bezug zur Welt zurück.
Jetzt ist sie, trotz ihrer Grenzen,
Sicherheit und Glück.

In der Vielheit aller Bilder
ist Bezugspunkt sie geblieben,
klein, begrenzt.
Bekannte Schilder
weisen dir den Weg zum lieben.

© manacur 2014

Pforten

Bis jede Frage dir zur Antwort wird, beide weder leicht noch schwer befunden, ausgewogen, stehen Wächter an der Pforte – nur für dich allein zu spüren, zu erahnen und zu sehen.

Die Wächter sind in dir.

Ein Wächter – wach – im Wort ist Wachheit eingeschlossen und nicht zu übersehen.

Um dich zu wandeln hin zu einem Menschen Ich-geboren, musst du fest auf beiden Füssen stehen.

© Barbara Hauser 09/20  2. Version

Die Menschheit im Umbruch

Spür wie die Zeit jetzt anders schwingt, sich zeigt auf neue Weise.
Eine weitere Dimension betreten wir auf unsrer Reise.
Viele Räume weiten sich. Manche Träume ändern sich.
Neues Denken drängt in die Zeit,
Schafft Platz für eine andre Wirklichkeit.

© Barbara Hauser 09/20 (2.Vers.)

Wind of change

Wild bin ich und schrankenlos,
zärtlich bin ich meistens nicht.
Wehe alte Blätter fort,
schaffe Raum für neue Sicht

Wirble alles durcheinander,
gerade wenn man mich nicht sucht.
Dort wo es gestürmt wie wild,
trag ich mit mir neue Frucht.

Hinterlasse eine Schneise,
doch bei meinem wilden Ritt,
bringe ich auf meine Weise
zarte neue Samen mit.

© Barbara Hauser, 7.02.2011

Irgendwann

Irgendwann dann ist der Punkt erreicht.
Frieden breitet sich im Herzen aus.

Zu stehen vor dem NICHTS! und
ALLES breitet sich vor dir aus.

Gewünscht, ersehnt, erwartet.
Gefürchtet auch, weil unbekannt.

Doch schließlich angenommen,
weil gewollt.

© bmh

Wirk-lich-keit

Im Wort steckt ich und Licht und das, was wirkt.

Wie eingebrannt ein Ziel vor Augen, von der Idee erfasst,
auf schöpferische Weise bewegt, schaffe ich am Kunstwerk meines Lebens.

Die Kraft, die es bewirkt
– nenne es Licht –

in eine Fassung passt es nicht.

© bmh